Café Kirchenbank / Der Nachbar
als Projekt von der EKD erwähnt !
--->>>> Beispiele
guter Praxis - best practice

|
Mitten in der Haupteinkaufsstraße Fuhlsbüttels
liegt das Cafè Kirchenbank des Vereins DER NACHBAR. Hier,
zwischen HypoVereinsbank und Deutsche Bank lädt die Espressobar zum Verweilen
und
Atemholen ein. Das Café wird von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern getragen, überwiegend aus St. Lukas. Espresso,
Capuccino,
Milchkaffee und Tee, alles aus fairem Handel, werden montags bis
freitags
von 10.30 bis 12.30 und samstags von 11.00 bis 13.00 Uhr ausgeschenkt.
Weitere
(faire) Waren sind im Angebot. Zeit ist auch für Gespräche
über
Gott und die Welt. Kommen Sie vorbei. |
Café Kirchenbank - ein Café am
Erdkampsweg. Gegenüber auf der anderen Straßenseite "tobt
das Leben". Eilige Käufer streben von Laden zu Laden.
Hier ist es ruhiger. Ein Mann betritt den kleinen Laden. Ein Buch in
der Hand, entdeckt er erstaunt unser Angebot:
Ein besonderes
Geschenk aus
Fairem Handel:
HAMBURGER
FAIRMASTER
Der Kaffee der
doppelt hilft
Waren aus fairem Handel, Cappuccino frisch zubereitet, grüner Tee
in weiten Tassen gereicht, hin und wieder ein Stück frischer
Kuchen.
Und wir kommen ins Gespräch: "Sie haben ja auch eine Bibel! Und
ich
hab' so viele Fragen. Hab' ne halbe Stunde Zeit für einen Tee".
Eine
Frau kauft "Aha-Kaffee", eine andere möchte reden: "Der Krieg in
Afghanistan, was ist da richtig, was ist da falsch" und "Sie haben ja
Gepa-Waren, das ist gut. Gerade jetzt ist mir deutlich geworden, wozu
das führt, wenn keine fairen Preise gezahlt werden". Ich stehe
hinter dem Tresen, koche Kaffee,
reiche Tee, Kekse, und Wasser gibt's gratis und es tut mir gut
zuzuhören, zu antworten, in Frage gestellt zu werden mit meinen
Glaubensgedanken, manchmal auch ratlos zu sein und einfach nur da zu
sein.
Und es kommen auch Stammkunden: "Machen Sie mir doch eine
wunderschöne Tasse Milchcafé und dazu ein Glas Wasser, so
wie immer. Gibt es heute wieder frischen Kuchen?" Ganz zum Schluss, als
es stiller wird, kommt eine
ältere Frau: "Ich bin ziemlich allein jetzt, wo mein Mann
gestorben ist, da ist es gut, jemanden zu haben, mit dem ich reden
kann...". Eine gute
Arbeit ist das, da zu sein, Gäste zu verwöhnen, Distanz und
Nähe
zu haben, gebraucht zu werden.
Bisher haben wir unser Café jeden Vormittag öffnen
können. Bis auf einen Montagmorgen, da hatte kein Mitarbeiter,
keine Mitarbeiterin Zeit. Meistens sind wir zu zweit. Aber das
Café kann noch gut jemanden gebrauchen, der Lust hat, mit zu
arbeiten. Je mehr sich die Aufgaben teilen, desto weniger hat jede/r
einzelne zu tun. Und einmal im Jahr gibt es ein gemeinsames
Frühstück der Mitarbeitenden. Dann ist Zeit zum Klönen,
Austauschen und zusammen sein.
Wenn Sie Zeit und Lust haben, mit zu arbeiten, dann melden Sie sich im
Café oder bei mir:
Petra Roedenbeck-Wachsmann 59 82 56 oder über e-mail:
Cafe@st-lukas-online.de.
Erdkampsweg 38
Montag - Freitag 10.30 - 12.30 Uhr
Samstag 11.00 - 13.00 Uhr